Montag, 2. März 2026

Das schwarze Loch der Zivilisation

 


Beispielhaft für die deutschen Mainstream-Medien erwähnt die Süddeutsche Zeitung den Begriff „völkerrechtswidrig“ kein einziges Mal in einem Bericht über den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der beiden Pariastaaten USA und Israel auf den Iran am Morgen des 28.02.2026 (https://www.sueddeutsche.de/politik/iran-liveblog-news-israel-usa-mousavi-li.3395676). Und obwohl die Weltpresse unisono über den Massenmord dieser verbrecherischen Staaten an über 100 minderjährigen Mädchen durch einen gezielten Raketenangriff auf eine iranische Grundschule berichtet, ließen sich diese Angaben für die SZ nicht „unabhängig überprüfen“. Mit dieser Lüge macht sich die SZ zur Komplizin der zionistischen Massenmörder.

Das gilt auch für die deutsche Bundesregierung, die nach diesem SZ-Bericht den Iran nachdrücklich dazu aufruft, „sofort die militärischen Schläge gegen Israel und unsere anderen Partner in der Region einzustellen“, so Völkermordkomplize Merz. „Iran muss auch andere destabilisierende Aktivitäten in der Region und darüber hinaus unterlassen“, erklärte der Bundeskanzler. Noch nie wurde die westliche Doppelmoral so unverblümt dargestellt wie in aktuellen Stellungnahmen westlicher Medien und Politiker zum völkerrechtswidrigen Überfall der zionistischen Pariastaaten auf den Iran. Sie stellen sich ohne Wenn und Aber an die Seite ihrer Massen- und Völkermörder und raten dem Aggressionsopfer, sich ohne Gegenwehr von den westlichen Herren der Welt ermorden und versklaven zu lassen.

Nach dem skrupellosen Agieren des globalen Westens in Iran, Kuba, Venezuela, Palästina, Libanon, Ukraine und überall, wo sich Staaten nicht als hörige Vasallen verhalten, ist klar, dass dieses Imperium überhaupt keine Moral, Ethik und sonstigen Werte mehr beachtet. Es ist zum technokratischen Nihilismus konvertiert und akzeptiert nur noch das eigene wert- und ziellose Streben nach Macht und Profit. Trump ist die menschliche Inkarnation dieses technokratischen Nihilismus, Netanjahu sein zionistischer Einflüsterer und die Trumpschen Milliardäre sind seine ebenso nihilistischen Hilfstruppen. Das US-geführte westliche Imperium ist zum schwarzen Loch der Zivilisation geworden.

Im Gegensatz zu kosmischen Schwarzen Löchern kann man irdische schwarze Löcher allerdings zerstören. Der Nichtwesten muss nur endlich damit beginnen. Irans Widerstand ist ein bewundernswertes Vorbild.

Montag, 16. Februar 2026

Wie lange schweigen die Guten noch?

 Die Frage, gestellt in einem Artikel der Nachdenkseiten, ist naiv. Die „Guten“ haben immer geschwiegen. Solange Hitlers Armee einen erfolgreichen „Blitzkrieg“ gegen die Völker Osteuropas führte, haben sie nicht nur geschwiegen, sondern Beifall geklatscht. Erst als die Armeen Russlands die deutschen Nazis Richtung Deutschland zurücktrieben, rührte sich leiser Unmut: “Wie isses nun bloß möglich“ heißt es in einer deutschen Nachkriegserzählung. Von Reue keine Spur: “Wir haben das doch alles gar nicht gewusst“, zu den Judenmorden. Obwohl es jeder wusste.  
In neuerer Zeit haben sie zu den Einschränkungen der Grundrechte während der Corona-Fake-Pandemie geschwiegen und/oder die Diffamierung der Kritiker nach Kräften unterstützt, sie schweigen zum Völkermord in Palästina oder verteidigen ihn gar als jüdische Selbstverteidigung und sie schieben die Schuld am Ukrainekrieg einseitig dem bösen, bösen Putin in die Schuhe. 
Bei mir heißen die „Guten“ Bürgerkinderchen. Sie sind politisch naiv wie minderjährige Rotzlöffel, denen zu den politischen Geschehnissen nur moralische Diffamierungen wie „der Verrückte in Moskau“ einfallen. Sie sind so konformistisch, daß sie selbst die Suspendierung von Grundrechten widerstandslos hinnehmen. Von politischer Analyse wissen sie nach Jahrzehnten der Verblödung in der kapitalistischen Spektakelgesellschaft (Hollywood etc.) soviel wie ein Elefant vom Mäusemelken. Es macht überhaupt keinen Sinn darauf zu warten, dass sie sich gegen die Kriegstreiberei der Antieliten wenden. Sie unterstützen sie sogar.  
Wer etwas für die Verbesserung der globalen Lebensverhältnisse tun will, sollte nach Kräften den globalen Süden in seinem Befreiungskampf gegen das völkermörderische westliche Imperium unterstützen, auch ohne und gegen die Bürgerkinderchen. Nicht stumpfsinnige Ganoventreue mit dem heimischen Mafiaclan wird gebraucht, sondern ein universaler Humanismus. Die reaktionäre Ganoventreue der deutschen Sozialdemokratie zum deutschen Kaiserreich hat schon am Anfang und am Ende des ersten Weltkrieges eine humanere Entwicklung der globalen Gesellschaft verhindert.  
Universalen Humanismus zeigten jene tausende erwachsenen und politisch hellwachen Bürger, die am Samstag in München für die Solidarität mit Kuba, Palästina, Venezuela und alle anderen vom Völkermordwesten unterdrückten und ausgebeuteten „Verdammten dieser Erde“ und gegen den verbrecherischen westlichen Imperialismus demonstrierten.  
Die von der imperialistischen Lebensweise verwöhnten Bürgerkinderchen werden schon irgendwann merken, dass nicht mehr ihre westlichen Mordgenossen die weitere Entwicklung der menschlichen Gesellschaft bestimmen, sondern der globale Süden. Spätestens dann, wenn sie ihre Bananen selbst anbauen müssen.  

 

Dienstag, 10. Februar 2026

Die Bürgerkinderchen gehen wählen

 Die größten psychosozialen, politisch wirksamen Gebrechen heute sind Infantilität, Entfremdung, Konformismus/Normopathie, Indoktrination, Dogmatismus, Ideologie, Heuchelei, Rassismus, Mobbing, Intrigantentum; Unwissenheit; Borniertheit, Ignoranz; Gewohnheitssucht, politische Unterwürfigkeit, Sektiererei, Narzissmus, Machtgier; Angstphobien, Depressionen, Burnout. Symbolisch generalisiert durch meinen Begriff „Bürgerkinderchen“. Natürlich muss nicht jedes Bürgerkinderchen von allen diesen Gebrechen gleichzeitig geplagt sein. Es genügt schon diese Auswahl: 
  
Bürgerkinderchen sind infantil wie minderjährige Rotzlöffel, die nicht mit rationalen Argumenten, sondern mit moralischen Diffamierungen, also beispielsweise „böser Putin“ oder „der Verrückte in Moskau“ oder „ich hasse die AFD“ (oder die Kommunisten oder was auch immer) daherkommen. 
 
Sie sind konformistisch bis zur Unterwürfigkeit. Selbst Grundrechte geben sie auf Verlangen der Obrigkeit ohne weiteres preis. 
 
Sie stolpern orientierungslos durch die politische Wirklichkeit wie Blinde durch fremdes unwegsames Gelände. Von Frieden auf Krieg schalten sie auf Kommando in 0 Sekunden um. 
 
Sie sind durch die allgegenwärtige Spektakelgesellschaft (Hollywood etc.) so verblödet worden wie einst das Volk von Rom durch Brot und Spiele. 
 
Sie wurden während ihrer Sozialisierung so vollgepumpt mit kapitalistisch-neoliberaler Ideologie (Marktwirtschaft über alles, über alles in der Welt), dass ihnen alles andere als unmöglich erscheint.  
 
Deshalb fallen sie auf immer wieder die gleichen Sprüche herein. Im laufenden Bayreuther Stadtratswahlkampf wollen sie mal wieder eine Ringbuslinie. Von der wissen Kundige seit Jahrzehnten, dass sie der sternförmigen Ausrichtung des Bayreuther Verkehrs widerspricht. 
 
Vor allem aber schaffen sie es, sich im Kommunalwahlkampf auf so weltbedeutende Angelegenheiten wie Kindergartenplätze, Hundekot auf Bürgersteigen und fehlende Abstellplätze für Fahrräder zu fokussieren. Dass währenddessen die USA einen Krieg gegen den Iran vorbereiten, der ohne weiteres zum alles vernichtenden Weltkrieg ausarten kann, blenden sie in ihrer grenzenlosen Ignoranz aus. Jetzt geht’s erst einmal ums Wohlfühljoggen mit Ricarda Lang in der Stadt. 
 
Der Versuch, mit ihnen und ihren Politclowns die Gesellschaft intelligenter, sozialer, demokratischer und ökologischer gestalten zu wollen, ist so erfolgversprechend wie der Versuch, mit einer Bolzplatzmannschaft die Champignons League gewinnen zu wollen.  
 
Lasst sie ruhig an die nächste Front joggen. Das passende Outfit haben sie jetzt. Nur so werden wir sie los. 

Mittwoch, 10. Dezember 2025

Wehrpflicht ist Mord

 

Diese Meinung vertrete ich, weil ich mich auch nach 57 Jahren noch an das Manöver WINTEX 1968 im europäischen NATO-Hauptquartier SHAPE im belgischen Casteau bei Mons erinnern kann. Ich wurde damals im Januar 1968 von meinen Vorgesetzten in ein großes Büro im Hauptgebäude geschickt. Dort sollte ich einen amerikanischen Master Sergeant bei der Aktualisierung einer sehr großen Europalandkarte unterstützen.

Aktualisiert wurde sie aufgrund ständig einlaufender Fernschreiben. Das Manöver begann mit einem Angriff der „Roten“, wie der Warschauer Pakt respektive die Sowjetunion im Manöverslang genannt wurde. Vorgetragen wurde dieser Angriff konventionell mit einer gigantischen Panzerarmee aus dem Osten, über die damalige DDR Richtung Norddeutsche Tiefebene auf bundesdeutschem Gebiet. Eine zweite, ebenso gigantische Panzerarmee griff aus dem Süden, über das neutrale(sic!) Österreich Richtung München an. Die dritte Angriffsformation bestand aus einer auch wieder gigantischen Landungsarmee, die über die Ostsee die Bundesrepublik angriff.

Nach mehreren vergeblichen Versuchen, diesen Angriff auf diplomatischem Weg zu stoppen, befahl der US-Präsident als Oberbefehlshaber der NATO den Einsatz „blauer“ Atomwaffen. Gezielt wurde mit diesen strategischen Nuklearwaffen auf die oben genannten Angriffsformationen, der Angriff erfolgte auf bundesdeutschem Gebiet.

Wie dieses Manöver endete, erfuhr ich leider nicht, weil am 4. Manövertag ein deutscher Offizier auf die Idee kam, mich Obergefreiten nach meiner Klassifizierung zu fragen. Die war „Geheim“, reichte also für die Bearbeitung der Fernschreiben nicht aus, die alle mit „Atomic Top Secret“ klassifiziert waren. Er schickte mich deshalb zurück an meinen normalen Arbeitsplatz.
Ich erzähle dieses Detail, weil es ein bezeichnendes Licht auf die „Kompetenz“ der damaligen und heutigen Kommisköpfe wirft.

Dieser von mir geschilderte Ablauf wurde in den 90er Jahren vom Altkanzler Helmut Schmidt in einem Spiegel-Interview bestätigt. Auch er erregte sich damals über die wahnwitzige Planung, die nach der realen Durchführung ein radioaktiv verseuchtes, unbewohnbares Deutschland hinterlassen hätte.

Russland wird Europa nicht angreifen. Die Gründe dafür habe ich in meinem Post "Wieder nur ein laues Lüftchen im Oktober? " genannt: Russland braucht Europa, dessen wirtschaftlicher und politischer Untergang bereits läuft, nicht mehr. Zum anderen kann Russland nicht besiegt werden, weil es noch vor den USA die größte Atommacht ist und jeden Angriff, der seine nationale Existenz bedroht, mit Atomwaffen beantworten wird. Das steht so in der russischen Militärdoktrin. 

Die USA wissen das und werden sich aus entsprechenden europäischen Angriffsbemühungen heraushalten. Die verzweifelten Bemühungen der europäischen Antielite, einen Krieg gegen Russland anzuzetteln, würden ohne die USA im besten Fall scheitern. Im schlimmsten Fall, wenn diese europäischen Psychopathen tatsächlich einen Krieg beginnen und es gegen jede Wahrscheinlichkeit schaffen, Russland in die Enge zu treiben, sind die Europäer tot.

 Ich habe mich nach dem oben genannten Manöver gefragt, was ich im Ernstfall tun soll. Weil ich damals gerade die Antikriegssatire „Catch 22“ gesehen hatte und wieder an der Nordseeküste angekommen war, kam ich zu dem Schluss, mir dann ein Ruderboot zu stehlen und auf die Nordsee hinaus zu rudern. Dem Tod wäre ich dadurch nicht entkommen, aber es wäre wenigstens ein letzter Gag gewesen.

Denen, die mit der heutigen Situation konfrontiert sind, rate ich: Seht bloß zu, daß ihr aus der Reichweite dieser „Allianz der Psychopathen“ kommt; denn wie die Bremer Stadtmusikanten schon sagten: „Etwas besseres als den Tod findest du überall.“ Oder seht zu, daß ihr sie loswerdet.

Wer Soldaten in einen solchen Krieg schickt, ist ein Massenmörder.

Dienstag, 11. November 2025

Totalitäre Herrschaft - Aber kein Faschismus

 


Mit diesem Thema habe ich mich in meinem Blog „Kolbs Freibeuterbriefe“ in sechs Blogposts auseinandergesetzt, zum ersten Mal 2016 (siehe die am Schluss angeführte Liste). Besonders im Post „Alles Faschismus – oder was?“ beschreibe ich die Unterschiede zwischen dem historischen Faschismus und dem aktuellen „invertierten“ (Sheldon Wolin) oder neoliberalen Totalitarismus. Für mich ist diese Unterscheidung wichtig, weil man gegen einen Faschismus nach historischem Vorbild strategisch anders agieren muß als gegen den neoliberalen Totalitarismus. Wichtig ist diese Unterscheidung auch, weil in den Köpfen der unpolitischen Bevölkerungsmehrheit der Begriff „Faschismus“ automatisch Assoziationen hervorruft, die von den Herrschenden durch jahrzehntelange Indoktrination eingeübt wurden, mit der aktuellen Wirklichkeit aber nichts zu tun haben. Deshalb betone ich in diesem Blogpost die Unterscheidung noch einmal.

Der Nationalsozialismus (Faschismus) war ein Mobilisierungsregime (Massenbewegung),

mit einer totalitären, rassistischen Volksgemeinschafts-Ideologie, die auch außerhalb der Politik keine Abweichung zu lies,

mit einer starken, charismatischen Führungspersönlichkeit an der Spitze der nach militärischen Ordnungsprinzipien operierenden faschistischen Einheitspartei.

Im faschistischen Staat gab es keine Wahlen, nur von oben organisierte Akklamationen. Das berühmteste Beispiel für eine solche Akklamation war die von Goebbels in seiner „Sportpalastrede“ 1943 an die Versammlung gerichtete Frage: „Wollt ihr den totalen Krieg?“.

Es gibt keine anderen Parteien und keine anderweitig organisierte Opposition.

Die faschistische Herrschaft wurde durch Gewalt, Terror und Mord gegen "Volksfeinde" durchgesetzt. Dafür wurden im Nationalsozialismus Konzentrationslager eingerichtet.

Es gab eine permanente strukturelle Kopplung von Staat und Wirtschaft, die vom faschistischen Staat dominiert wurde.

In seinem Beitrag im Freidenkerheft Nr. 2 über Faschismus zitiert Helmut Selinger Clara Zetkin: „Nur wenn wir verstehen, dass der Faschismus eine zündende, mitreißende Wirkung auf breite soziale Massen ausübt (Hervorhebung vom Blogger), die die frühere Existenzsicherung und damit häufig den Glauben an die Ordnung von heute schon verloren haben, werden wir ihn bekämpfen können.“ Diese „zündende, mitreißende Wirkung“ braucht der neoliberale Totalitarismus nicht:

Der invertierte oder neoliberale Totalitarismus setzt auf eine weitreichende Entpolitisierung der Bevölkerung und auf den Einsatz weicher, kaum wahrnehmbarer Unterdrückungsmechanismen (kognitive Kriegsführung).

Die entpolitisierte Bevölkerung wird mit künstlichen Spaltungen (divers, LGBT / LGBTQIA+) gegeneinandergehetzt, mit der von den sozialen Spannungen abgelenkt wird, das Vorhandensein sozialer Klassen wird damit verschleiert bzw. geleugnet.

Eine starke Führungspersönlichkeit braucht es in diesem technokratischen Herrschaftsregime nicht.

Formal kann weiter gewählt werden unter verschiedenen Parteien (Fassadendemokratie), die aber NATO- und Kapitalismushörig sein müssen, um „mitspielen“ zu dürfen (Kartellparteien).

Die Wirtschaft dominiert den Staat (temporäre strukturelle Kopplung), von der Altkanzlerin Angela Merkel mal beschrieben als „marktkonforme Demokratie“.

Social Engineering, Algorithmen, kognitive Kriegsführung auch gegen die eigene Bevölkerung und Künstliche Intelligenz ersetzen persönliche Kontrolle, Überwachung und Manipulation, Zensur wird größtenteils nicht vom Staat, aber in seinem Auftrag von Medienkonzernen wie Google, Microsoft und Facebook gehandhabt. Dieser Repressionsapparat bleibt für die unpolitische Mehrheit der Bevölkerung unsichtbar und damit kaum angreifbar.

Hier nur einige Beispiele, wie die Technokraten aller Couleur die Weltbevölkerung digital kontrollieren, überwachen und manipulieren wollen:

Über die geplante weltweite Einschränkung der Grundrechte durch WHO und IGV berichtet das Manova-Magazin: https://www.manova.news/artikel/die-polypandemie

Die Nachdenkseiten schreiben: „Die EU hat kein Zensurministerium. Sie braucht auch keines mehr. Die Arbeit übernehmen inzwischen Algorithmen, Compliance-Abteilungen und Gesetze, die sich so harmlos anhören, dass man kaum glauben mag, wie tief sie in die Öffentlichkeit eingreifen. Wer heute eine Website betreibt, die unbequem ist, spürt diese Veränderung nicht sofort. Es gibt keine Hausdurchsuchung, kein Verbot, keinen Gerichtsbeschluss. Stattdessen sinken die Aufrufzahlen“: https://www.nachdenkseiten.de/?p=140914.

Elektronisches Geld, digitale weltweite ID, Abschaffung des Bargeldes, Chatkontrolle, Videoüberwachung, Smart Cities mit totaler Überwachung aller Aktivitäten der Bewohner sind nur wenige Stichpunkte, die belegen, daß es keiner faschistischen Massenbewegung bedarf, um die Menschheit dem Würgegriff der Technokraten auszuliefern. Die Gefahr einer Welt ohne Freiheit geht heute von den herrschenden Technokraten in Politik und digitalen Großkonzernen aus. Die nationale Zugehörigkeit spielt keine Rolle, es geschieht in Europa, USA, China, Russland und wo auch immer. Sie arbeiten daran, mithilfe künstlicher Intelligenz eine individualisierte Scheinrealität zu schaffen, wie sie für den Hauptdarsteller im Film „Die Truman Show“ täglich erzeugt wurde.

Liste einschlägiger Posts in meinem Blog:

Bayreuther Gespräche - die tapferen Verehrer historischer Widerstandskämpfer treffen sich – 27.09.2025

Die tapferen Verehrer historischer Widerstandskämpfer – 01.10.2024

Zusammen in die totalitäre Postdemokratie – 22.03.2024

Alles Faschismus - oder was? – 12.03.2024

Der Hass der Wohlfühlfaschisten – 29.01.2024

Die AFD ist nur das Symptom – 02.06.2016

Mittwoch, 8. Oktober 2025

Die deutschpatriotische Friedensbewegung - uralt und ganz allein

 

Als eine Palästinasolidarische, internationale und antiimperialistische Bewegung am 28.09.2025 rief, kamen Hunderttausend. Den Ruf der uralten pazifistischen, deutschpatriotischen Friedensbewegung hörten am 03.10.2025 noch Zwanzigtausend. Eindeutiger kann ein Votum gar nicht ausfallen. Die alt gewordenen Pazifisten sind out. Am besten, sie gehen nach Hause, setzen sich in ihren Ohrensessel und pflegen alte Mythen und Erinnerungen an bessere Zeiten. Oder sie besinnen sich, werden antiimperialistisch und ziehen gegen das amerikanische Imperium in die Demos. Das ist schließlich der einzige globale Störenfried, der seit 1776 ständig irgendwo Krieg führt und das Völkerrecht zertrümmert. Hirnvergreiste SPD-Heinis wie Ralf Stegner können dann halt nicht mehr mitmachen - wie schön.

In Italien waren am 04.10.2025 abends 1 Million Menschen auf den Straßen Roms unterwegs. Sie demonstrierten gegen Israels Kaperung der Gaza-Hilfsflotte und gegen den Völkermord Israels an den palästinensischen Menschen. Das Manifest dieser Demonstration verband die kompromisslose Ablehnung der NATO mit der uneingeschränkten Unterstützung des palästinensischen Widerstandes gegen das zionistische Apartheidsregime und seine völkerrechtswidrige Besetzung Palästinas. Die aktuelle Massenbewegung in Italien hat bereits Schiffe und Häfen blockiert und am 03.10.2025 mit einem Generalstreik große Teile des Landes lahmgelegt.

Auch in anderen europäischen Großstädten wie Paris, Madrid, Barcelona, Kopenhagen, Athen und London haben Hunderttausende für ein Ende des Gazakriegs und für pro-palästinensische Anliegen, vor allem für die Unterstützung der "Global Sumud Flotila" und gegen deren Kaperung durch die zionistische Soldateska demonstriert. Allein in London wurden mehr als 440 Menschen zeitweise festgenommen.

In Deutschland entfachte die deutschpatriotische Friedensbewegung dagegen, wie von mir prophezeit, wieder nur ein laues Lüftchen, im Vergleich zu den Stürmen gegen NATO und Zionisten in anderen Teilen Europas. Daß viele wohlmeinende Kommentatoren die Misere der deutschen Friedensbewegung durchaus sehen, belegt sehr schön der überaus kurze und nichtssagende Text der Rationalgalerie.

So wird das nichts mit „we shall overcome“.

Das schwarze Loch der Zivilisation

  Beispielhaft für die deutschen Mainstream-Medien erwähnt die Süddeutsche Zeitung den Begriff „völkerrechtswidrig“ kein einziges Mal in ein...